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Elektromobilität

Elektromobilität ist eine umweltschonende Form der Fortbewegung, wenn das Auto mit Strom aus 100 Prozent regenerativen Energien aufgeladen wird. Da die Nordkirche ausschließlich grünen Strom bezieht, bietet es sich an auf Elektroautos umzusteigen. Elektroautos sollen in den Situationen genutzt werden, in denen das Ziel nur schlecht mit der Bahn, dem ÖPNV oder dem Fahrrad erreicht werden kann.

Das Argument, dass Elektroautos eine zu geringe Reichweite hätten, verliert immer mehr an Bedeutung. Die meisten Autofahrer in Deutschland fahren selten mehr als 80 km an einem Tag. Die jüngste Generation Elektroautos bewältiget Strecken von ca. 250 km mit einer Akkuladung. Und diese Aussage bezieht sich nicht nur auf den Hersteller Tesla. Die Speicherkapazitäten der Akuus werden größer und die Ladezeiten kürzer. 

Für die Nordkirche sind solche Elektroautos interessant, die eine große Reichweite haben und zudem innerhalb einer Sitzungsdauer von 2-3 Stunden ihren Akku beinahe wieder voll aufladen können. Damit möglichst viele Sitzungsorte mit Elektroautos erreichbar sind, baut die Nordkirche eigene Ladepunkte auf. Dazu sollen geeignete Orte identifiziert werden. Möglich sind vor allemTagungs- und Bildungseinrichtungen, Beherbergungsstätten, Gebäude mit größeren Sitzungsräumen, aber auch Parkplätze an Kirchenvorplätzen oder Gemeindehäusern.Wenn Sie einen Ladepunkt bei sich im Kirchenkreis, in Ihrer Gemeinde errichtet haben möchten, aber sich noch unsicher sind, kontaktieren Sie gerne unsere Klimaschutzmanagerin für Mobilität - Klaudia Morkramer.

Immer mehr Kirchenkreise spielen mit dem Gedanken, sich ein Elektroauto zu leasen. Im Pflegewesen wurden in verschiedenen Städten bereits sehr gute Erfahrungen mit Elektroautos gemacht. Denn die Pflegekräfte kennen die Strecken ihrer Tagestouren und können nach Dienstende das Fahrzeug wieder aufladen. Und auch für die Grünpflege z. B. auf Friedhöfen eignen sich Elektrofahrzeuge hervorragend, da sie keinen Lärm verursachen.

Bei allen Fragen rund um Elektromobilität und Ladeinfrastruktur steht Ihnen Frau Morkramer gerne beratend zur Seite. Mögliche Fragen sind:

- ist ein Elektroauto für unsere Bedürfnisse geeignet?
- welche Reichweite muss das Fahrzeug haben?
- wie schnell muss es den Akku aufladen können?
- benötigen wir einen eigenen Ladepunkt?
- wie muss er technisch dimensioniert sein?
- wo soll er platziert werden?
- welche Sicherheitsaspekte müssen berücksichtigt werden?
- was kostet das alles?

 

 

Ladeinfrastruktur

Die Nordkirche will eigene Ladepunkte installieren. Dadurch soll das Netz der Ladeinfrastruktur engmaschiger und attraktiver werden, sodass auch im gesamten Gebiet der Nordkirche der Einsatz von Elektrofahrzeugen möglich ist.

Dazu werden zur Zeit die Standorte bestehender Ladepunkte, die der Nordkirche gehören oder von Mitarbeitenden der Nordkirche genutzt werden können, aufgelistet. Die Liste enthält anschließend folgende Informationen:

- Wo kann geladen werden? (genaue Adresse und Standort; z. B. Tiefgarage)
- Wie kann geladen werden? (Ladekapazität und Kompatibilität)
- Wer ist der Ansprechpartner? (Name, Telefonnummer, muss man sich anmelden?)

Bitte kontaktieren Sie Frau Morkramer um die Liste zu vervollständigen, neue Ladepunkte anzumelden oder wenn Sie Fragen dazu haben. Die Liste der Ladepunkte finden Sie bezeiten hier und im Downloadbereich.

Öffentliche Ladepunkte finden Sie u. a. unter www.lemnet.org/de oder unter www.plugsurfing.com/de.

 

 

Rechtlicher Rahmen und Fördermittel

Elektrofahrzeuge werden seit Sommer 2016 durch den Umweltbonus finanziell gefördert. Gefördert wird die Erstzulassung solcher Fahrzeuge, deren Basismodell einen Netto-Listenpreis von 60.000 € nicht übersteigt. Reine Elektrofahrzeuge werden mit insgesamt 4.000 € bezuschusst, von außen aufladbare Hybridfahrzeuge mit 3.000 €.

Das BafA hat Ende 2016 eine aktuelle Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge heraus gegeben.

Zusätzlich wird derzeit mit der Ladesäulenverordnung Europäisches Recht auf die Bundesebene übertragen. Ergänzend wird über Fördermittel und Fördergeldhöhe beraten. Die technischen Vorgaben stehen jedoch schon fest. So müssen alle Ladepunkte zum Normalladen mit Wechselstrom im öffentlichen und halb-öffentlichen Bereich mit dem Typ 2 Stecker ausgestattet sein. Die Ladesäulen zum Schnellladen mit Gleichstrom müssen in der EU mit dem Combo 2 oder CCS-Stecker ausgestattet sein.

Projekte

Energie laden am Kirchturm

Dieses Projekt entspringt 4 Gründerköpfen, die nun Verstärkung bekommen haben!
Die Idee ist, an gut sichtbaren Orten Ladeinfrastruktur aufzubauen. Gut sichtbar und in jedem Ort vorhanden sind Kirchtürme. Zudem sind die Kirchen meist in der Ortmitte gelegen. Während das Auto also geladen wird, kann man sich das Ortszentrum, eventuell nahe gelegene Friedhöfe und Grünanlagen und mit etwas Glück, sogar die Kirche selbst ansehen.
Die Kirche bezieht Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energien entsteht. Über die Bereitstellung von grünem Strom und die Unterstützung der Elektromobilität leistet die Nordkirche einen Beitrag zum Klimaschutz und in der Gesundheitsförderung. Denn Elektromobilität verursacht keinen Lärm und keine Feinstaubpartikel.

Aktuell wird für das Projekt ein passender Name gesucht und ein Logo entworfen.
Die nächsten Schritte sind dann
- die Suche nach Kooperationspartnern
- die Suche nach geeigneten Standorten
- die Zusammenarbeit mit verschiedenen Stadtwerken.

Die erste Ladesäule des Projektes soll Anfang 2017 im Kirchenkreis Dithmarschen in der Gemeinde Meldorf errichtet werden.
Wenn Sie ebenfalls Interesse an der Errichtung einer Ladesäule, an der Mitwirkung und Teilnahme an dem Projekt oder Fragen haben, kontaktieren Sie gerne Frau Klaudia Morkramer.