SCHLIESSEN

Auf einen Blick

Einkauf
Mobilität
Gebäude
Klimatipps

Suche

Mobilität

© Pixabay

Umweltverträgliche Mobilität

Wir haben viele Möglichkeiten, den Klimawandel durch unser eigenes Verhalten zu beeinflussen. Jeder einzelne im kleinen und wir alle zusammen im großen! Wir können etwas bewirken – in unserem eigenen Umfeld und für den gesamten Planeten. In Deutschland trägt die Mobilität zu mehr als 20% zum Ausstoß an C0₂ bei. Mobilität ist der einzige Bereich in dem die Emissionen weiterhin steigen - pro Jahr um ca. 2%. Die amtierende Bundesumweltministerin Svenja Schulze positionierte sich im März 2018 eindeutig: „Im Verkehrsbereich geht die Entwicklung leider immer noch in die falsche Richtung. Für Klimaschutz und saubere Luft brauchen wir eine grundlegende Verkehrswende.“

Innerhalb der Nordkirche entfallen ca. 16 % der Emissionen auf unsere Mobilität - ebenfalls Tendenz steigend, da im Gebäudebereich zahlreiche Maßnahmen zur Emissionseinsparung ergriffen werden. Der größte Teil der Emissionen (63%) aus Mobilität fallen auf Gemeindeebene an. Gerade dies ist jedoch die Ebene, auf der man viele Möglichkeiten der umweltverträglicher Mobilität ausprobieren kann. Dazu gehören Lastenfahrräder, Pedelecs, Mitfahrbänke, Fahrgemeinschaften, Elektromobilität und die Nutzung öffentlicher Verkehrmittel.

Erfahren Sie im Folgenden mehr über Klimaschutzmaßnahmen im Bereich Mobilität der Nordkirche.

 

 

 

 

Emissionen vermeiden

Gremien besser planen

Wie viele Gremien haben wir in der Kirchengemeinde? Wie viele Gremien gibt es im Kirchenkreis? Wie häufig tagen diese Gremien? Wie viele Teilnehmende reisen dazu an? Wie reisen die Teilnehmenden an? Müssen wir so viele Gremien haben? Können die Gremien seltener und dafür evtl. länger tagen?

20 % der Emissionen im Mobilitätsbereich werden durch Dienstfahrten und Fahrten zu Gremiensitzungen frei gesetzt. Um Emissionen zu reduzieren sollten die eingangs genannten Fragen geprüft werden und anschließend Ort- und Termin so geplant sein, dass möglichst viele Teilnehmende mit öffentlichem Verkehr anreisen können.
Dieser Verkehr – Busse und Bahnen – ist „sowieso“ unterwegs. Deshalb werden durch die zusätzliche Nutzung durch Gremienmitglieder keine nennenswerten zusätzlichen Emissionen ausgestoßen. Ebenso reduzieren Fahrgemeinschaften die CO₂-Emissionen. Mehr dazu in der Rubrik Fahrgemeinschaften.

Fahrgemeinschaften bilden

In deutschen Autos sitzen bei Fahrten zur Arbeit oder bei dienstlichen Fahrten im Durchschnitt 1,2 Personen im Auto. Wenn man sich im Berufsverkehr die verstopften Straßen anschaut, erkennt man leicht, dass dabei viel Potenzial verschenkt wird. Alle wollen zur gleichen Zeit in die gleiche Richtung. Und trotzdem sind mindestens drei Plätze frei im Auto!

Das soll innerhalb der Nordkirche besser werden! Fahrgemeinschaften unter Arbeitskollegen oder zu Gremiensitzungen sind leicht umzusetzen. Fahrgemeinschaften fördern das soziale Miteinander, schonen die Umwelt und den Geldbeutel! Fragen Sie doch direkt mal Ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen, ob nicht einmal in der Woche eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit möglich ist. Und bei der nächsten Gremiensitzung sprechen Sie Ihren Sitznachbarn an, mit welchem Verkehrsmittel er zu diesem Termin gekommen ist.

Zusätzlich wird auf der Ebene der Landeskirche eine technische Lösung getestet, die Fahrgemeinschaften bei Dienstfahrten über größere Distanzen erleichtern wird.

Telefon- und Videokonferenzen

Der persönliche Austausch und die Arbeit in Gruppen und Gremien sind innerhalb der Nordkirche und mit den internationalen Partnern sehr wichtig. Doch für den persönlichen Austausch wird bisher viel Fahraufwand betrieben, der jeden einzelnen viel Zeit kostet. Der persönliche Austausch ist sehr wichtig und darf nicht unterschätzt werden, dennoch können wir in der Nordkirche den Fahraufwand - und damit auch die Emissionen - reduzieren.

Zukünftig sollen mehr Telefon- und Videokonferenzen durchgeführt werden. Das entlastet alle Beteiligten: die Mitwirkenden in den Arbeitsgruppen, den Geldbeutel und die Umwelt. Die Arbeitsgruppe IT der Nordkirche empfiehlt das Videoprogramm Vidyo. Alle Informationen finden Sie in dieser Handreichung. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Arbeitsstelle IT oder ans Klimaschutzbüro.

 

 

 

_____________________________________________________________________________________

Home-Office / alternierende Telearbeit

Verkehr, vor allem Berufsverkehr, lässt sich ganz leicht vermeiden - indem man Zuhause bleibt!

Wenn sowohl zu Hause als auch beim Arbeitgeber ein Arbeitsplatz eingerichtet ist, spricht man von alternierender Telearbeit. Einen Teil der Arbeit erledigt man an seinem Arbeitsplatz Zuhause, z. B. an zwei Tagen in der Woche, für den Rest fährt man wie gewohnt an seinen Arbeitsplatz beim Arbeitgeber. Damit dies möglich ist, müssen rechtliche, technische und vor allem datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen gegeben sein.

Herr Pfarrer Christoph Breit von der Evangelischen Kirche in Bayern erläutert in seiner Morgenandacht vom 14.05.2018 sehr anschaulich den Einfluss des Berufsverkehrs auf die Städte und die Menschen, die in ihnen leben und arbeiten. Und die resultierenden Vorteile der alternierenden Telearbeit. Vielen Dank an dieser Stelle an den Deutschlandfunk und Pfarrer Breit, dass wir die Morgenandacht verlinken und nutzen dürfen.

Morgenandacht Deutschlandfunk 14.05.2018

Morgenandacht im Deutschlandfunk am 14.05.2018 von Pfarrer Christoph Breit von der Evangelischen Kirche in Bayern zum Thema Verkehr vermeiden