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Auszeichnung

Kirchliches Mobilitätsportal als Werkstatt N-Projekt ausgezeichnet


Schwerte, 8. Januar 2015. Veränderung beginnt im Kopf – mit guten Ideen! Damit es nicht bei Ideen bleibt, stellt die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) auf einer Projektinternetseite erprobte Beispiele für eine nachhaltige(re) Mobilität zur Verfügung und rief bundesweit in der Zeit der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (23.-29. Juni 2014) zu Aktionen im Bereich einer nachhaltigen Mobilität auf... weiterlesen

 

 

Jahreshauptversammlung

"Fleischverbrauch und Natur"

Der Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e.V. wird sich dem Thema "Fleischverbrauch und Natur" auf seiner Jahreshauptversammlung widmen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 21. November 2014, von 14.00 bis 17.30 Uhr in der Tingleffhalle in Westerrönfeld statt.
Gastredner und Podiumsteilnehmer an der Veranstaltung sind:

  • Dr. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Konrad Ott, Leiter des Lehrstuhles Philosophie und Ehtik der Umwelt an der CAU Kiel
  • Tanja Träger de Teran, WWF-Referentin Klimaschutz und Ernährung und Autorin der Studie „Klimawandel auf dem Teller“
  • Klaus-Peter Lucht, Vizepräsident des schleswig-holsteinischen Bauernverbandes

Der Landesnaturschutzbeauftragte Prof. Dr. Holger Gerth wird durch die Veranstaltung führen.

Tagung der Landessynode beendet

Präses Dr. Tietze dankt für konstruktiven und zielorientierten Weg

Lübeck-Travemünde (fz/std/sst). Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat am 27. September ihre dreitägige Klimasynode in Lübeck-Travemünde beendet. Dabei haben die 156 Synodalen ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht, das abschließend im September 2015 beraten werden soll. Dr. Andreas Tietze, Präses der Landessynode: „Wir haben uns sehr deutlich für den Weg zur CO₂-neutralen Kirche entschieden und als erste Landeskirche ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht. Das ist ein großartiges Signal, das auch in Politik und Gesellschaft wahrgenommen wird. Ich bin dankbar dafür, dass sich die Mitglieder der Landessynode sich auf einen ebenso konstruktiven wie zielorientieren Weg geeinigt und so die Klimasynode zu einem vollen Erfolg geführt haben.“

Im Jahr 2050 soll die Nordkirche CO₂-neutral sein. In einem Klimaschutzplan, der alle sechs Jahre aktualisiert wird, werden jährliche Zwischenziele und konkrete Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Beschaffung festgelegt. Beschlossen wurde auch ein Eckpunktepapier, das zentrale Punkte und den weiteren Fahrplan beschreibt. So soll für den Klimaschutz in der Nordkirche eine Summe eingesetzt werden, die einem Vorwegabzug von 0,6 Prozent des Kirchensteuernettoaufkommens jährlich entspricht. In einem Konsultationsprozess sollen Kirchenkreise sowie die Dienste und Werke beteiligt werden. 

Landessynode

Nordkirche macht sich auf den Weg zur CO₂-neutralen Kirche

Lübeck-Travemünde (fz). Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat sich gestern (26. September) in erster Lesung mit einem eigenen Klimaschutzgesetz befasst. Propst Karl-Heinrich Melzer, Mitglied der Ersten Kirchenleitung, sagte bei der Einbringung: „Wir als Kirche wollen unseren Teil dazu leisten, die Folgen des Klimawandels zu minimieren.“ Der Erfolg setze voraus, „dass es eine enge Zusammenarbeit aller Ebenen gibt“, so Melzer. Das Gesetz könne in seiner grundsätzlichen Ausrichtung „nicht nur zu großen Veränderungen in unserer Kirche führen, sondern kann auch ein glaubwürdiges Zeugnis sein: Wir vermögen es tatsächlich, aus unseren biblischen Bildern eines ‚guten Lebens‘ auch die Kraft zur Veränderung zu schöpfen“...weiterlesen

 

Wettbewerb

EnergieOlympiade

Energieeinsparung durch die Kommunen leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Vorbildliche kommunale Energieprojekte schützen nicht nur die Umwelt, sondern senken die Kosten und schaffen Spielräume für kommunales Handeln sowie oft auch Wertschöpfung vor Ort. Deshalb gibt es in Schleswig-Holstein die EnergieOlympiade der Kommunen, veranstaltet von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) und ihren Partnern, den Kommunalen Landesverbänden, der Landesregierung, der Investitionsbank/Energieagentur sowie dem Klima-Bündnis. Kommunen können sich in vier Disziplinen mit ihren Projekten und Konzepten bewerben.

Seit Anfang September sind alle Kommunen in Schleswig-Holstein wieder zur Teilnahme an der neuen Runde der EnergieOlympiade aufgerufen.  Mitmachen lohnt sich, denn wieder winken über 100.000 Euro Preisgeld. Bewerbungsschluss ist der 30. November. Alle Informationen und Einreichung von Projekten unter www.energieolympiade.de

Die Klima Allianz

Klima- und Energiepolitik

So geht Energiewende: Sichere und stabile Stromversorgung aus 100% Erneuerbaren Energien werden durch Kombikraftwerke möglich

1. September 2014

Das globale Ziel, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur nicht über zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten ansteigen zu lassen, ist weltweiter Konsens. Für Deutschland heißt das, den Ausstoß der Treibhausgase bis zum Jahr 2050 um etwa 95 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Das ist nur mit einer umwelt- und gesellschaftsverträglichen Transformation des deutschen Energiesystems zu erreichen. Viele Kritiker behaupten jedoch, dass der Strombedarf in Deutschland nicht zu 100% mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, und dass eine sichere und stabile Stromversorgung ohne fossile Energieträger nicht möglich ist.

Den vollständigen Bericht finden Sie unter www.die-klima-allianz.de

 

Zentrum für Mission und Ökumene

Klimagerechtigkeit — Auf der Suche nach Orten guten Lebens


Sommer, Sonne, Wärme. Im sonst so kühlen Norden konnten wir uns in diesem Jahr darüber freuen. Ein paar hundert Kilometer weiter südlich gab es Wetterkapriolen und Überschwemmungen in Serie. Welche Auswirkungen der Klimawandel bei uns mittelfristig hat, ist noch schwer zu überblicken. Für die Menschen in Ländern des Südens allerdings wird der Anstieg der Temperaturen bereits heute zur dauerhaften Bedrohung: Böden und Ernte vertrocknen oder werden von sintflutartigen Überschwemmungen weggewaschen, Menschen verlieren Ihre Lebensgrundlagen und müssen auswandern.
Seit Anfang des Jahrhunderts hat sich die globale Durchschnittstemperatur bereits um 0,8 Grad erhöht. Ein minimaler aber rasanter Anstieg mit fatalen Folgen: Der Klimawandel wirkt wie ein Brandbeschleuniger auf die Krisenherde dieser Erde. Die Berichte und Erfahrungen der Partnerinnen und Partner des Zentrums für Mission und Ökumene aus vielen Teilen dieser Welt schrecken auf und machen die Dringlichkeit deutlich, mit der vor allem wir, die reichen Industrieländer, handeln müssen.
Wie produzieren, wirtschaften und leben wir klimafreundlich? Welche Perspektiven haben wir? Was bedeutet eigentlich ein gutes Leben? Welche Lebensmodelle und Projekte gibt es bereits? Wie kann man in Kirche, Gemeinde und Ökumene mit diesen dringlichen Fragen umgehen?
Um diese Fragen und noch mehr geht es in einem Sonderheft. Autorinnen und Autoren aus Papua Neuguinea, Indien, Kenia, Brasilien, Russland und Deutschland beschreiben nicht nur den Prozess, der durch das dreiwöchige Projekt Mission to the North 2013 unter dem Motto „Klimagerechtigkeit — auf der Suche nach Orten guten Lebens“, angestoßen wurde. Ihre Reflektionen bieten Anregungen für alle, die sich bereits mit dem Thema Klimagerechtigkeit beschäftigt haben oder es noch wollen.

Tatsache ist, dass der Klimawandel mit seinen Folgen zu den drängendsten Zukunftsthemen des 21. Jahrhunderts gehört. Damit wird sich auch die Nordkirche Ende September 2014 auf ihrer Klimasynode intensiv auseinandersetzen und Schritte planen, wie wir uns als Kirche für mehr Klimagerechtigkeit einsetzen können.

Weitere Infos: Ulrike Eder / Infostelle Klimagerechtigkeit des Zentrums für Mission und Ökumene / Tel.: 040 881 81 211 / Email: u.eder@nordkirche—weltweit.de

 

 

Genf, Schweiz

ÖRK

Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), einer Gemeinschaft von über 300 Kirchen und stellvertretend für ca. 590 Millionen Menschen in 150 Ländern, bekundete diese Woche seine Unterstützung für Divestment aus fossilen Brennstoffen. Es kündigte an, seine finanzielle Beteiligung an der fossilen Industrie einzustellen und fordert seine Mitglieder auf, diesem Beispiel zu folgen. Weiterlesen...

 

 

Veranstaltungshinweise / Klimagerechtigkeit

Tagungen und Veranstaltungen

kirchlicher Akteure mit Bezug zu Aspekten von Klimagerechtigkeit stehen in der kommenden Zeit bevor. Ohne das Versprechen von Vollständigkeit untenstehend einige Veranstaltungshinweise.

23. September 2014, Hamburg, Zentrum für Mission und Ökumene
Gerechtigkeit im Treibhaus - Der Klimawandel und seine Auswirungen in Tansania
Programm

26.-28. September 2014, Villigst, Institut für Kirche und Gesellschaft
Nachhaltige Entwicklung für eine zukunftsfähige Gesellschaft - Tranformation als sozio-kulturelle Aufgabe
Programm

10.-12.Oktober 2014, Loccum, Evangelische Akademie Loccum
Klimawandel im südlichen Afrika: Folgen und Anpassungsstrategien - Was kann deutsche Entwicklungszusammenarbeit leisten
Programm

10.-12. Oktober 2014, Bad Herrenalb, Evangelische Akademie Baden
Anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften, besser leben - Soziale Herausforderungen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
Programm

 

 

Neues Internetportal - Zukunftsfähiges Wirtschaften

Kirchen setzen sich für Menschen und Umwelt ein – auch in ihrem eigenen Wirtschaften.


In Zeiten von Klimawandel, Rohstoffhunger, Armut und Hungersnöten ist ein anderes Wirtschaften nötig. Kirchen können dafür Impulse in der Gesellschaft setzen und zu mehr Gerechtigkeit aufrufen. Und sie können mit ihrem eigenen Wirtschaften Vorbild sein und dazu beitragen, tragfähige Alternativen zu entwickeln. Letztlich verfügen sie über eine große Marktmacht. Damit lässt sich viel bewegen!

Wenn Sie selbst in ihrer Gemeinde oder Einrichtung tätig werden wollen, finden Sie unter www.zukunftsfaehiges-wirtschaften.de Hinweise auf weitere Informationen und Unterstützungsangebote. Darüber hinaus stellt dieses neue Webangebot von Brot für die Welt die Aktivitäten in den verschiedenen evangelischen Kirchen in Deutschland vor. Machen Sie sich stark für ein Wirtschaften nach christlichen Werten – im Interesse einer glaubwürdigen und zukunftsfähigen Kirche!

 

 

Gemeinsame Ziele und geteilte Verantwortung

Zweites Internationales Symposium Klimagerechtigkeit 2014

Eine unverhältnismäßige Belastung, ausgelöst durch den globalen Klimawandel, wird sich auf die Entwicklungsländer auswirken - von denen viele bereits erheblichen Herausforderungen begegnen, aber unter einem Mangel an Ressourcen zur Bekämpfung von Bedrohungen für die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen leiden. Klimagerechtigkeit ist der Gedanke, der die harte Realität beschreibt: diejenigen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sein werden, sind heute am wenigsten für die Veränderung des Klimas der Erde verantwortlich.

Vom 18. bis 19. November findet zu diesem Thema das "2. Internationale Symposium Klimagerechtigkeit 2014" in Bremerhaven und im "Klimahaus Bremerhaven 8° Ost" in Bremen statt. Das Symposium zielt darauf ab, die globale Herausforderung der Klimagerechtigkeit anzugehen und Lösungen zu finden, die die Auswirkungen des Klimawandels gerechter verteilen.

Die Veranstaltung ist eine Kombination aus einer Fachveranstaltung für geladenen Gäste und einer ö“ffentlichen Veranstaltung mit Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie der Zivilgesellschaft. Dabei werden Fragen des Klimawandels und der zukunftsfähigen Entwicklung im Vordergrund stehen.

Weitere Informationen, das Programm und die Anmeldung finden Sie hier

 

 

Kampagne

Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel"

Liebe Klimaschützer, Umweltfreunde und Papieraktivisten,
in wenigen Wochen beginnen die Sommerferien und damit auch die Zeit, in der die meisten Schulhefte und Blöcke für das neue Schuljahr gekauft werden. Doch nach wie vor greifen viel zu wenig Schüler beim Heftekauf zu umweltfreundlichem Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Deshalb möchten wir Sie bitten, die Kampagne „Schulstart mit dem Blauen Engel“ zu unterstützen... weiterlesen



Moblität

Elektrisch Mobil

Die Erzdiözese Freiburg erbrobt im Modellprojekt „elektrisch mobil“ den Einsatz von 15 Elektroautos in ausgewählten Einrichtungen. In den nächsten drei Jahren testen mobile Pflegedienste und Serviceeinrichtungen von Pfarreien die mit Strom angetriebenen Fahrzeuge im Alltag. Ausführliche Info unter www1.erzbistum-freiburg.de

 

 

Klimadelegation

Internationale Klimadelegation auf Rundreise durch die Nordkirche

Klimareferenten aus vier Kontinenten – Afrika, Asien, Europa und Südamerika – sind zusammen mit Vertretern von Brot für die Welt, dem WWF, der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Umweltbeauftragten der Nordkirche auf Tour durch Norddeutschland... weiterlesen


Stadtradeln

Hinweis auf eine interessante Initiative: Stadtradeln

Aufruf zu „STADTRADELN“ - für ein besseres Klima

Das „STADTRADELN“ ist eine Kampagne des Klima-Bündnis mit dem Ziel, den Radverkehr und damit den Klimaschutz zu fördern. Wie viel Spaß und Lust am Fahrradfahren dabei geweckt werden, zeigen die beeindruckenden Ergebnisse aus dem Jahr 2013: Während der Kampagne legten deutschlandweit 68.616 RadlerInnen insgesamt über 13 Millionen Kilometer mit dem Rad zurück und sparten damit 2.000 t CO₂... weiterlesen


Bitte wenden

Verbändekonzept "Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland"

Der Verkehrssektor, nach wie vor das Sorgenkind der Klimaschutzpolitik, muss fast vollständig frei von Treibhausgasemissionen werden, damit die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele für 2050 erreichen kann. Dazu benötigen wir eine Richtungsänderung in der Verkehrspolitik. Die gebündelten Ergebnisse eines erstellten Verkehrskonzeptes, das die Verbände WWF, BUND, Germanwatch, NABU und VCD in Berlin vorgestellt haben finden Sie hier “Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland - Weichenstellungen bis 2050“.


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