Die Klimakampagne der Nordkirche
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(Rendsburg) - Die ersten ambulanten Pflegedienste der Diakonie in Schleswig-Holstein sind ab sofort mit umweltfreundlichen Elektrofahrrädern im Einsatz. In der Rendsburger Diakonie-Zentrale sind die ersten zehn „Pedelecs“ an Pflegefachkräfte übergeben worden, teilte Diakonie-Sprecher Michael van Bürk am Mittwoch mit. In den 80 Sozialstationen der Diakonie arbeiten rund 2.000 Fachkräfte in der ambulanten Pflege. Sie sind mit 500 Personenkraftwagen zu den Menschen unterwegs, die ihre Hilfe brauchen. Ein Teil des Fuhrparks könne für Ziele innerhalb von Orten durch Elektrofahrräder ersetzt werden, hieß es.
Nach den Worten von Diakonie-Referent Torsten Nolte ist die Anschaffung der Elektrofahrräder Teil der Klimakampagne der Nordkirche. Ein „Pedelec“ benötigt für eine Strecke von 100 Kilometern etwa eine Kilowattstunde Strom. Das sind rund 23 Cent Energiekosten und beim derzeitigen „Strommix“ 600 Gramm Kohlendioxid. Ein Auto, das im Stadtverkehr 7,5 Liter Benzin verbraucht, setzt dagegen etwa 19 Kilogramm Kohlendioxid frei. „Jeder Pedelec-Kilometer schont die Umwelt und verringert die Mobilitätskosten in den Unternehmen. Wird das Pedelec zudem noch mit Ökostrom geladen, könnten über 99 Prozent des Treibhausgases vermieden werden“, rechnete Nolte vor.
(epd)