Die Klimakampagne der Nordkirche
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(Karlsruhe) - Landesbischof Ulrich Fischer sieht im Osterfest eine Verpflichtung, die Schöpfung zu bewahren. „Engagiertes Eintreten gegen den Klimawandel ist eine direkte Konsequenz aus dem Glauben an die Auferstehung Christi zum Leben“, schrieb Fischer in einer Botschaft zu Ostern.
Die Auferweckung zum Leben, die an Ostern gefeiert werde, müsse Ansporn sein, sich für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren und „mitzuhelfen, dass der Rhythmus von Sommer und Winter, Frühling und Herbst“ nicht durch menschliches Tun noch weiter durcheinander gerate. „Darum ist es keine nebensächliche Frage, ob sich die Kirche in der Energiewende engagieren will oder nicht“, erklärte Fischer.
Die Osterbotschaft von Landesbischof Fischer im Wortlaut:
„Dass das Osterfest in der Frühlingszeit liegt, ist kein Zufall. Schon immer wurde das Aufwachen der Natur im Frühling als Symbol für die Auferweckung zu neuem Leben verstanden. In vielen Osterliedern wird beschrieben, wie die Schöpfung in den Jubel über die Auferstehung Christi mit einstimmt.
Dieser Zusammenhang zwischen Ostergeschehen und Frühlingserwachen darf aber nicht nur im Singen der christlichen Gemeinde zum Ausdruck kommen, sondern auch im tätigen Handeln von Christenmenschen. Die Auferweckung zum Leben, die an Ostern gefeiert wird, kann und muss Ansporn sein, sich für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren und mitzuhelfen, dass der Rhythmus von Sommer und Winter, Frühling und Herbst nicht durch menschliches Tun noch weiter durcheinander gerät.
Engagiertes Eintreten gegen den Klimawandel ist eine direkte Konsequenz aus dem Glauben an die Auferstehung Christi zum Leben. Österlicher Glaube kann ermutigen, sich für das Leben in Gottes Schöpfung einzusetzen und dieses Leben zu bewahren. Darum ist es keine nebensächliche Frage, ob sich die Kirche in der Energiewende engagieren will oder nicht. Ihr Engagement für die Bewahrung der Schöpfung ist Ausdruck ihres österlichen Glaubens.“
(Evangelische Landeskirche in Baden)