Kirche für Klima – Die Klimakampagne der Nordelbischen Kirche

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Nordelbische Kirche
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Kirchentag Hamburg 2013 mit Ökostrom

Kirchentag erzeugt und bezieht mehr Energie aus erneuerbaren Quellen, als er verbraucht.

(Fulda/Düsseldorf, 14. Dezember 2011) - Die Geschäftsstelle des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Hamburg bezieht ab sofort zertifizierten Ökostrom des unabhängigen Anbieters „naturstrom“. Mit der Entscheidung für das bundesweit tätige Düsseldorfer Unternehmen setzt der Kirchentag sein langjähriges und vielfältiges Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz fort.

Für zwei Jahre nimmt die Geschäftsstelle ihren Sitz in Hamburg, um den Kirchentag vom 1. bis 5. Mai 2013 in der Hansestadt organisatorisch und technisch vorzubereiten. Wenn Anfang Januar die Arbeitsplätze eingerichtet sind, wird der benötigte Strom in den Büros bereits aus den erneuerbaren Energiequellen von „naturstrom“ eingekauft. Bernd Baucks, Leiter Finanzen und Organisation des Kirchentages sowie Geschäftsführer in Hamburg, verweist auf die Bewahrung der Schöpfung als christlichen Maßstab:
„Klimaschutz und ein verantwortungsvoller Umgang mit den endlichen Ressourcen unseres Planeten haben für den Deutschen Evangelischen Kirchentag schon lange einen hohen Stellenwert. Der Bezug von zertifiziertem Ökostrom mit erwiesenem Umweltnutzen ist ein Baustein zur nachhaltigen Ausrichtung des Kirchentags, an der wir beständig arbeiten.“

Bei der Anbieterwahl hat der Kirchentag hohe Qualitätskriterien angelegt. So wird der Ökostrom von „naturstrom“ durch das besonders strenge „Grüner Strom Label“ zertifiziert. Das Unternehmen ist außerdem unabhängig von der konventionellen Energieindustrie und hat seit seiner Gründung 1998 schon 180 Ökostrom-Kraftwerke mit ans Netz gebracht. Der Bezug von „naturstrom“ sei angesichts der umfangreichen Aktivitäten des Kirchentages im Bereich erneuerbarer Energien nur konsequent, so Baucks weiter.

Schon zum vorangegangenen Kirchentag 2011 in Dresden hatte der Kirchentag ein anspruchsvolles Ziel erreicht. Die damalige Kirchentagspräsidentin, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, konnte in der sächsischen Elbestadt erklären: „Seit etlichen Jahren versucht der Kirchen-tag, den Energieverbrauch der Großveranstaltungen klimaneutral und aus erneuerbaren Quellen auszugleichen - mit eigenen Wind- und Solaranlagen. Die so erzeugte Energiemenge erreicht inzwi-schen sogar das Doppelte dessen, was für die Vorbereitung und Durchführung eines Kirchentages aufgewandt werden muss.“