Kirche für Klima – Die Klimakampagne der Nordelbischen Kirche

Zur Navigation Zum Inhalt

Nordelbische Kirche
Klimakampagne
Dänische Str. 21–35
24103 Kiel

Tel. 0431 97 97-993
Fax 0431 97 97-997

kontakt@kirchefuerklima.de

Nordelbische Kirchenkreise weiten Bezug von Grünem Strom aus

Immer mehr Kirchengemeinden und Einrichtungen der Nordelbischen Kirche beziehen gemeinsam Grünen Strom und damit Energie ohne schädliche Klimagas-Emissionen. Nachdem die Kirchenkreise Dithmarschen, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und Lübeck-Lauenburg schon seit 2009 durch einen Bündeleinkauf Ökostrom beziehen, kommen ab 2012 die Kirchenkreise Hamburg-Ost, Altholstein, Ostholstein und Rendsburg-Eckernförde dazu. Auch der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein bezieht Grünen Strom, allerdings über einen separaten Vertrag. Partner im Bündeleinkauf der Kirchenkreise ist die „Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie“ (HKD) in Kiel, eine 100-prozentige Tochter der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft (EDG).

„Mit dem Sammeleinkauf schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagt Kai Uwe Brodersen vom Kirchenkreis Nordfriesland und Initiator des Projekts. „Wir legen gründlich überlegt fest, welchen Ökostrom wir haben wollen und wir erreichen aufgrund der hohen Strommenge von über 11 Millionen kWh pro Jahr einen Kostenvorteil, den wir zusätzlich mit einer zweijährigen Preisga¬rantie gefestigt haben“. Auf diese Weise wurden bereits durch den ersten Vertrag 2009 -2011 über 100.000 Euro eingespart. Hinzu kommen Vereinfachungen in der Rechnungsstellung durch die HKD, die die Kirchen-Verwaltung entlasten werden.

Zukünftig beziehen die Kirchenkreise Ökostrom, der mit dem OK-Power-Label ausgezeichnet ist und somit Grünen Strom garantiert. „Auf einen Schlag“, so Kai Uwe Brodersen, „senken wir damit unsere CO2-Emissionen um rund 6.266 Tonnen pro Jahr und fördern regional die erneuerbaren Energien, zu deren Ausbau sich unserer Lieferant verpflichtet hat. Wir kaufen zusammen ein – und das mit Qualität und gutem Preis!“. Damit ist die Nordelbische Kirche ihrem Ziel, ihre klimaschädlichen Emissionen bis 2015 um 25% im Vergleich zum Jahr 2005 zu senken, erheblich näher gekommen. Weitere Anstrengungen gelten vor allem dem Energieverbrauch der 5.000 kirchlichen Gebäude, dem ökologischen Einkauf, aber auch der Mobilität – so hofft man bis 2015 das ehrgeizige Ziel umsetzen zu können.

Weitere Informationen:
Pastor Dr. Thomas Schaack
Umweltbeauftragter der Nordelbischen Kirche
T. 04671 - 91 12 62
Mail: schaack@umweltpastor.de