Nordelbische Kirche
Klimakampagne
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24103 Kiel
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Jetzt Informationen Online: „www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de“
Auf der Homepage der Klimaplattform finden Sie
Besuchen Sie die Homepage der Klimaplattform: www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de! Machen Sie diese über Ihre Homepages und Verteiler bekannt! Vielen Dank!
Wir freuen uns über Anregungen, Informationen, Hinweise auf Materialien, interessante Texte u.ä. Per Mail an: katja.breyer@moewe-westfalen.de
Nachlese Ev. Kirchentag, 1.-5. Juni in Dresden
Auf dem Ev. Kirchentag in Dresden konnten wir mit verschiedenen Podiumsdiskussionen und Aktionen wichtige Signale für die Energiewende setzen. Aufgrund der politischen Aktualität hatten die Veranstaltungen und Aktionen zur Energiepolitik sowie die energiepolitische Resolution eine hervorragende Presseresonanz. Im Anhang finden Sie die Resolution „Energie für das Leben“, die der Kirchentag beschlossen hat. Die dort benannten Eckpunkte sind die Grundlage für die weitere Positionierung der klima-allianz - dem bundesweiten Bündnis für Klimaschutz - gegenüber der Energiepolitik der Bundesregierung. Wir freuen uns, wenn Sie über Ihre Netzwerke o.ä. die Forderungen der Resolution bekannt machen.
Resume der Klimaverhandlungen in Bonn: Die EU muss Vorreiterrolle übernehmen (von Germanwatch)
Auf technischer Ebene konnten in den Bonner Verhandlungen einige wichtige Bereiche, vor allem bei der Anpassung an den Klimawandel, vorangebracht werden. Ohne größeren Willen bei den politischen Fragen besteht jedoch die Gefahr eines Scheiterns bei dem nächsten Klimagipfel im südafrikanischen Durban im Dezember. Zu den Fragen zählen die internationale Klimafinanzierung, eine klare Zukunft für das Kyoto-Protokoll oder zumindest seine zentralen Elemente und höhere Klimaschutzziele in den Industrieländern. So kommt es darauf an, dass die EU durch konkrete Vorschläge zu den großen politischen Fragen eine echte Vorreiterrolle übernimmt. So sollte sie ihr Klimaschutzziel auf 30 Prozent erhöhen. Dies gilt erst recht, weil neue Studien zeigen, dass die Entwicklungs- und Schwellenländer in der Summe ambitioniertere Klimaschutzziele gesetzt haben als die Industrieländer.
Des Weiteren brauchen die Entwicklungs- und Schwellenländer eine verlässliche Perspektive für die Klimafinanzierung nach 2012, um ihre Ambition im Klimaschutz zu erhöhen und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Weitere Informationen und Einschätzungen:
http://www.germanwatch.org
http://www.klimaretter.info/klimakonferenz-bonn-2011/nachrichten/8855-ei…
Die Finanzierung von Klimaprojekten in Entwicklungsländern und die Energiewende
Im Zuge der Energiewende steht auch eine Reform des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ an, das im letzten Jahr zur Finanzierung nationaler und internationaler klimarelevanter Ausgaben geschaffen wurde. Um die Einnahmeausfälle aus der Atomwirtschaft zu kompensieren, sollen ab 2012 nun alle Erlöse aus der Versteigerung im Rahmen des Emissionshandels vollständig in diesen Fonds fließen.
Es besteht aber die Gefahr, dass im Sondervermögen Mittel von der finanziellen Unterstützung arme Länder abgezogen werden, um die nationale Energiewende zu finanzieren. Eine ausgewogene Mittelverwendung zwischen nationaler und internationaler Klimafinanzierung muss schnellstmöglich sichergestellt werden (30 % für Klimafinanzierung in Entwicklungsländern). Angesichts der zu erzielenden 3 Milliarden Euro aus dem Emissionshandel müssten ab 2013 mindestens 1 Milliarde Euro für den internationalen Bereich verwendet werden.
Die Pressemitteilung der Klima-Allianz: http://www.die-klima-allianz.de/wp-content/uploads/2011/06/PM-Sonderverm…
Millionen Flüchtlinge durch Überflutungen
Der Klimawandel wird in den kommenden Jahren Millionen Menschen heimatlos machen. Insbesondere Überschwemmungen machen immer mehr Land unbewohnbar, erklärten Experten auf der Nansen-Konferenz über Klimawandel und Vertreibung im 21. Jahrhundert in dieser Woche in Oslo. Den Experten zufolge ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung davon bedroht, wegen schweren Niederfällen und Überschwemmungen ihre Heimat verlassen zu müssen. Massenmigration werde damit unweigerlich zu einer Form der menschlichen Anpassung an die Folgen des Klimawandels, der nach heutigen Annahmen die globale Temperatur um vier Grad Celsius anheben wird.
Mehr Informationen: http://www.nansenconference.no/
Südafrika hat große Potenziale für erneuerbare Energien
Ein Kurswechsel in der Energiepolitik könnte Südafrikas Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 Prozent (gegenüber 1990) verringern. Diese Prognose enthält ein von Greenpeace und dem Europäischen Rat für erneuerbare Energien (EREC) vorgestellter Bericht des Weltklimarates (IPCC). Für südafrikanische Verbraucher würde das darin entworfene Szenario eines ambitionierten Wechsels zu erneuerbaren Energien bedeuten, dass sie in 40 Jahren jährlich umgerechnet 23 Mrd.US-Dollar weniger für Strom bezahlen müssen. Einer anfänglich benötigten Anschubfinanzierung von 5,2 Mrd. Dollar jährlich stellt die Studie Einsparungen von 6,6 Mrd. Dollar gegenüber.
„The Advanced Energy [R] evolution: a Sustainable Energy Outlook for South Africa“: http://www.energyblueprint.info/fileadmin/media/documents/national/2011/…
Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation - Jetzt ist die Vollversion des WBGU-Hauptgutachten erschienen!
Hauptgutachten 2011, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen WBGU, Berlin
Jetzt ist auch die Vollversion des Gutachtens erschienen:http://www.wbgu.de/fileadmin/templates/dateien/veroeffentlichungen/hauptgutachten/jg2011/wbgu_jg2011.pdf
Der WBGU begründet in diesem Bericht die dringende Notwendigkeit einer post-fossilen Wirtschaftsweise, zeigt zugleich die Machbarkeit der Wende zur Nachhaltigkeit auf und präsentiert zehn konkrete Maßnahmenbündel zur Beschleunigung des erforderlichen Umbaus. Damit die Transformation tatsächlich gelingen kann, muss ein Gesellschaftsvertrag zur Innovation durch einen neuartigen Diskurs zwischen Regierungen und Bürgern innerhalb und außerhalb der Grenzen des Nationalstaats geschlossen werden.
Katja Breyer
Projektstelle Klimagerechtigkeit
Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der EKvW
Olpe 35
44135 Dortmund
Tel.: 0231 / 5409 73
www.moewe-westfalen.de