Die Klimakampagne der Nordkirche
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Als Passivhaus gebaute Johannes-Krippe eingeweiht
Am 4. Februar 2011 wurde in Hamburg-Rissen die Johannes-Krippe eingeweiht. Zusammen mit Propst Dr. Horst Gorski vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein durchschnitt Sozialsenator Dietrich Wersich das vor die Tür gespannte Band – denn die evangelische Krippe ist die tausendste Kindertagesstätte der Hansestadt. Außerdem ist sie das erste zertifizierte Passivhaus in öffentlicher Nutzung im Raum Hamburg/Schleswig-Holstein. Unterstützt wurde der Bau der Krippe als Passivhaus von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der Nordelbischen Kirche und dem Evangelischen Kindertagesstättenverband Hamburg.
Die Krippe für 24 Kinder im Alter bis zu drei Jahren kommt ohne rauchenden Schornstein und ohne Heizkörper aus. Es gibt Sonnenkollektoren, sehr gute Isolierung und ein modernes Luftzirkulationssystem. Die Räume sind hell, die Luft ist frisch, und es ist auch ohne Heizkörper warm. Um den Energiegewinn des Passivhauses im Vergleich zu einem konventionell gebauten Haus deutlich zu zeigen, haben Kinder zwei „Energiesäulen“ mit Sand befüllt:
Klimaschutz und Schöpfungsbewahrung gehen bei der Johannes-Krippe Hand in Hand. Pastorin Claudia Tietz sagt: „Das Motto der evangelischen Kindertagesstätten ‚Mit Gott groß werden’ wird hier praktiziert. In dem Haus, in dem sie groß werden, erfahren Kinder etwas von der Liebe Gottes zur Schöpfung von Anfang an.“ Propst Dr. Horst Gorski sagte: „Maria und Josef haben Jesus in eine schützende Krippe gelegt. Den Kindern in Rissen haben wir eine Krippe gebaut, weil wir möchten, dass sie von Gott beschützt aufwachsen.“
Die Leiterin der Krippe, die 54-jährige Gabriele Bartels, und ihr Team legen besonderen Wert auf eine ganzheitliche Kindererziehung, in der die Kinder unterstützt werden, die Welt selbst zu entdecken und in ihr aktiv zu sein. Die Arbeit in der Krippe hat im Januar mit den ersten Kindern begonnen. Alle
22 Krippenplätze sind bereits vergeben.
(Kirchenkreis Hamburg West/Südholstein)
Fenster in der Passivhaus-Kita: dicke Wände sorgen für einen geringen Wärmeverlust. "Und die guten Fenster", so die Erzieherinnen, "halten nebenbei den Straßenlärm aus dem Haus!"