Kirche für Klima – Die Klimakampagne der Nordelbischen Kirche

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Nordelbische Kirche
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Klimaschutz findet große Zustimmung bei der EKD-Synode

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auf Ihrer Tagung in Hannover vom 7.-10. November 2010 zwei deutliche Beschlüsse zu energie- und klimapolitischen Themen mit großer Mehrheit gefasst.

In einem ersten Beschluss wendet sich die Synode gegen die Lauzeitverlängerung von Kernkraftwerken und fordert die Bundesregierung auf, „zu dem im Atomkonsens 2001 vereinbarten Zeitplan zum Ausstieg aus der Kernenergie zurückzukehren“. Überdies wendet sie sich gegen den Beschluss, nur Gorleben als Endlager für hochradioaktive Stoffe weiter zu untersuchen und sieht eine Alternative in einer ergebnisoffenen parallelen Erkundung weiterer Standorte nach einer Empfehlung des Arbeitskreises Endlager aus dem Jahr 2002.

Auch zur internationalen Klimapolitik äußert sich die Synode im Hinblick auf die Klimakonferenz im mexikanischen Cancún im kommenden Dezember. Die Synode fordert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung zu einer Emissionsminderung von 40% bis 2020 auf, fordert Mittel für Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern von der Bundesregierung, Anpassungsprogramme für besonders schutzbedürftige Länder und klimabedingte Migration als Tatbestand in die internationalen Verhandlungen einzubringen. Auch weitere Anstrengungen der deutschen Kirchen zum Klimaschutz wünschen sich die Synodalen.

Beschlüsse der Synode im Wortlaut:
Beschluss zur Laufzeitverlängerung und Endlagerung
Beschluss zur internationalen Energie- und Klimapolitik